Ökologisch konsequent, sozial engagiert, global solidarisch

Willkommen bei den Grünen Kanton St. Gallen

Uzwil

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10.08.22_Anregung_Energiekonzept_Uzwil.pdf

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Stellungnahme zur Idee der zentralen Verwaltung in Niederuzwil

03.05.09

Die Idee eines Neubaus für eine zentrale Verwaltung auf dem Areal der Flawilerstrasse 2 entlang der Bahnhofstrasse, leuchtet ein und macht Sinn. So kann das alte Gebäude inmitten des Parks belassen werden, so wie es die Denkmalpflege empfiehlt. Der Alternative eines neuen Standortes im Dorfkern von Uzwil sehen die GRÜNEN eher skeptisch entgegen. Beim neu zu erstellenden Bau ist jedoch schon bei der Planung darauf zu achten, dass einerseits der Kanton „ökologisches vorbildliches Verhalten der öffentlichen Hand“ vorgibt (Minergie-Standard – RRB 1999/83) und andererseits Uzwil Energiestadt ist. Die Grünen erwarten einen Neubau unter Einbezug erneuerbaren Energien (z.B. Solarkollektoren, ev. Photovoltaik).

Sollten sich die Uzwiler/innen mal auf dem erwähnten Areal umsehen empfehlen die GRÜNEN mal einen Blick zum Ufer der Uze. Dieses wird dort über mehrere hundert Quadratmeter von invasiven Neophyten ( Japan Knöterich- invasionartig auftretende, gebietsfremde Pflanze) überwuchert , und verdrängt dort ersichtlich unsere einheimische Biodiversität (Pflanzen- und Tiervielfalt). Dies ist nicht gerade eine ansehendliche Umgebung für ein Gemeindeverwaltungsareal.

 

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Nachhaltiges Wachstum

Uzwil: 17. Dezember 2008

Leserbrief

 

«Oberuzwil mit einer qualitativen Entwicklung stärken», (Wiler Zeitung, 27.11.08)

Nicht nur Oberuzwil, sondern wohl alle anderen umliegenden Gemeinden, ja wohl jeder Ort des Landes, strebt ein qualitatives, leichtes oder was auch immer für ein Wachstum an. Wachstum, egal wie stark, heisst immer, man strebt nicht nur eine Verdoppelung sondern eine Vervielfachung irgendeines Zustandes an. Ein einprozentiges Wachstum heisst nichts anderes, als dass sich ein Zustand, zum Beispiel die Bevölkerung, die überbaute Fläche, der Verkehr, die versiegelten Flächen etc. innerhalb von ungefähr 70 Jahren verdoppeln werden. Das ist also das angestrebte Ziel. Wachstum heisst auch, wir überbauen immer mehr Landwirtschaftsland und lagern damit die Lebensmittelproduktion noch mehr aus. Natürlich kann und darf man das anstreben, das heisst aber, dass das ganze Mittelland kontinuierlich zu einer Grossstadt zusammenwachsen wird. Ob das sinnvoll ist, wage ich zu bezweifeln.

Wachstum ist generell nur sinnvoll und nicht kontraproduktiv, wenn es durch und durch nachhaltig ist. Von einer nachhaltigen Wirtschaftsweise sind wir aber meilenweit entfernt. Bevor man also weiteres Wachstum anstrebt, müssen Massnahmen in die Wege geleitet werden, damit dieses nachhaltig ist und wird. Stichworte sind ökologische Steuerreform usw. Genau das wird aber nach wie vor mit allen Mitteln verhindert. Lesenswert ist in diesem Zusammenhang das Buch «Das Geschwätz vom Wachstum» von Urs P. Gasche und Hanspeter Guggenbühl.

 

Markus Scheiwiller Wilen 706, 9240 Niederglatt

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Schlechtes Aushängeschild

Die Naturgartenbewegung ist mittlerweile 30 (dreissig) Jahre alt und hat sich auf allen Ebenen bewährt. – Sie ist also wirklich kein «junges Kind» mehr. In der Energiestadt Uzwil wird sie nicht umgesetzt im öffentlichen Grünflächenmanagement.

Das untenstehende Bild zeigt dies auf: Wo einst noch Wildblumen blühten und Spontanvegetation leben durfte, befindet sich nun ökologisch wertloses «Lifestyle»-Grün, vom Steuerzahler finanziert.

 

Markus Scheiwiller Wilen 706, 9240 Niederglatt

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Markanter Kreisel für Oberbüren

Schön wäre es, wenn die Begrünungen im Kreiselinnenraum wirklich naturnah gestaltet würden, wie von der Gemeindebehörde angekündigt. Aber die Gefahr ist gross, dass das auch hier nicht der Fall sein wird. Wieso? Für eine naturnahe Gestaltung muss der Naturschutzbeauftragte der Gemeinde beigezogen werden.

 Wenn dass nicht der Fall ist müssen Bepflanzungspläne  und Pflanzenbezugsquellen zwingend von einem Ökobüro überprüft werden. Sonst gibt es garantiert wieder eine „pseudonaturnahe Begrünung“ und die Change zur Wiederansiedlung einer naturnahen Pflanzengesellschaft wird einmal mehr verpasst.  In Anbetracht des sich abzeichnenden Neophytendesasters in unseren Wäldern, ist die Zeit reif für kontrolliert naturnahe Begrünungen im öffentlichen Bereich. Kontrolliert naturnahe Begrünungen machen Sinn.  Studien aus deutschen Großstädten zeigen, dass  auch mitten im Großstadtverkehr  immerhin Rote- Liste - Wildbienenarten überleben können.

Markus Scheiwiller, Forstwart, Wilen 706, 9240 Niederglatt

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LESERBRIEF

07.10.03_Gruene_Wil_-_Land_fuer_den_Erhalt_der_Haltestellen_Algetshausen_-_Henau_und_Schwarzenbach.pdf
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