Ökologisch konsequent, sozial engagiert, global solidarisch

Willkommen bei den Grünen Kanton St. Gallen

Oberuzwil

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Solarstrom für zweieinhalb Familien

Leserbrief für den  Allgemeiner Anzeiger

Sehr erfreulich, dass, wie in diesem guten Artikel erwähnt, nicht nur die „GRÜNEN“ Interesse an Photovoltaik Anlagen zeigen, sondern unterdessen auch die Gemeinde Oberuzwil. Ich für mich habe meine erste Anlage für unseren Strombedarf zu decken (damals in Kärnten A), vor 15 Jahren (!!) gekauft. Und ich würde es hier sofort wiedermachen, sollte ich das nötige Kleingeld haben.

Weder die Wasserkraft noch die Atomkraft kam in ihrer Aufbauphase ohne staatliche Unterstützung in Form von Finanzen aus. Die Solarstromproduktion muss das weiterhin. Die 70 Rp./kWh  Einspeisevergütung, welche die Gemeinde beim Bund beantragt hat, zahlen wir Konsumenten ja selber über den Stromverbrauch (auch wenn wir Ökostrom/Naturstrom konsumieren).

Sollte dieses Gesuch der Gemeinde Oberuzwil an den Bund, nicht bewilligt werden, würde die SAK  „freiwillig“ 15 Rp / kWh bezahlen, da sie ja den Solarstrom im Naturstrommix mit 24 Rp. Aufschlag verkaufe. – So steht es im Artikel

Da muss ich eine Korrektur/Präzisierung anbringen, da hier die SAK (Hauptaktionär der Kanton SG) einfach zu gut dargestellt wird. Reiner Solarstrom kostet für den Konsumenten 90 Rp. bis 1.20 Fr. auf dem Markt. Wenn jetzt die SAK „grosszügiger weise“ 15 Rp. für die Einspeisung zahlt, dünkt mich das lächerlich. Da ja für die Netzbenutzung so oder so noch speziell Abgaben vom Konsumenten bezahlt werden müssen. Der Kanton scheint also kein Interesse an der Verbreitung von Solarstrom zu haben.

So sieht also unsere Energiepolitik aus. Und wir Grünen werden weiterhin daran arbeiten dass auch hier mehr in Richtung einer klimafreundlicheren Zukunft gehandelt wird.

 

Arnold Schaltegger

Präsident GRÜNE Wil-Land

Waisenhausstrasse 12

9230 Flawil

 

 

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Oberuzwil

 

Für die Wahl in den Verwaltungsrat der Wasserkorporation nominierte die SP Eveline Schulthess, Mitglied der Grünen.

Evelin_Schulthess_Wasserkorporation.pdf

 

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Leserbrief: Allgemeiner Amzeiger 12. Okt. 07

Umweltkommission nicht kontaktiert

 Schön, dass die WIM AG als Bauherrin der neu geplanten Zentrumsüberbauung schon in einer frühen Phase des Projektes das Gespräch mit der Gemeinde gesucht und gefunden hat. Laut Gemeindepräsident Cornel Egger konnte die Gemeinde ihre «Wünsche» in die Planungsphase einbringen.

Nur schade, dass er bei diesen Abklärungen die gemeinderätliche Umweltkommission nicht kontaktierte. Dabei wären bestimmt noch weitere Anregungen, Fragen oder Wünsche angebracht worden. In Mangel dieser Abklärungen möchten wir zwei dieser möglichen Anregungspunkte hier kurz nachliefern.

Neubauten mit Minergie-Standard bringen Anfangsmehrkosten von fünf bis zehn Prozent mit sich. Einerseits werden diese jedoch innert wenigen Jahren durch wesentlich kleinere Nebenkosten wieder amortisiert, und andererseits bringt es der Mitwelt (Umwelt) eine wesentlich geringere Belastung. Bei dieser Überbauung scheint jedoch das ökologische Gewissen nicht wirklich miteinbezogen worden sein.

Wir Grünen können unter anderem nicht verstehen, wie eine solche Überbauung das riesige Energiepotential der Sonne nicht ausnützt. Mit Sonnenkollektoren und  einem kleinen Anteil Solarzellen auf den riesigen Flachdachflächen könnte ein grosser Teil der Energie für Warmwasser und Heizung eingespart werden.

Die zukünftigen Mieter hätten einen Grund mehr diese Wohnungen zu mieten, da die Energiekosten (Nebenkosten) in Zukunft viel weniger den Energiemarktpreisen ausgeliefert wären. Wenn das Energie- und CO2-Problem sich noch mehr über den Preis ausdrücken wird, sind Mieter und Vermieter mit diesen ökologischen Massnahmen die «lachenden Dritten ». Vergessen Sie auch nicht die neuen Fördergelder (total etwa 12 Mio. für ein Vierjahresprogramm), die ab 1. Januar 2008 wieder, dank der Grünen Initiative, wieder fliessen werden. Mit der richtigen Bankfinanzierung erhält der Bauherr noch zusätzlich günstigere Zinskonditionen. In wenigen Jahren werden Liegenschaften mit kleinerem Energieverbrauch im Markt wesentlich besser da stehen als «Verschleuderer».

Wir hoffen das die Bauherrschaft das Projekt nach dieser Anregung nochmals beurteilt, und die Zukunftsfähigkeit dieser Investition – ganz abgesehen von der Umweltverträglichkeit – nochmals überdenkt.

 Arnold Schaltegger, Präsident Grüne Wil-Land, Waisenhausstrasse 12, 9230 Flawil

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