Ökologisch konsequent, sozial engagiert, global solidarisch
Willkommen bei den Grünen Kanton St. Gallen
Flawil
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| 12.01.07_Leserbrief_Ein_Bild_des_UEberflusses.pdf |
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| 11.05.13_Stellungnahme_Bahnhofplatz_Gruene_Flawil.pdf |
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Unterschriftensammlung: << Für eine nachhaltige und ressourceneffiziente Wirtschaft (grüne Wirtschaft >>
Am Samstag den 30. April hatten wir Mitglieder der Regionalpartei die Gelegenheit am Frühlingsmarkt in Flawil präsent zu sein.
Wir sammelten über 120 Unterschriften und führten viele interessante Gespräche.
Unsere Nationalrätin Yvonne Gilli, wurde von vielen Marktbesuchern angesprochen und wurde auch zu anderen Themen angesprochen.
Schön dass sie sich Zeit nehmen konnte.
| A4_Unterschriftenbogen_Atomausstieg_und_Gruene_Wirtschaft_.pdf |
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Vernehmlassung Gesamtrevision Gemeindeordnung Flawil
Medienmitteilung vom 19.12.2010
Die GRÜNEN in Flawil haben sich intensiv mit der Revision der Gemeindeordnung auseinandergesetzt ihre detaillierte Vernehmlassungsantwort dem Gemeinderat zugestellt und diese auch auf ihrer Homepage zum nachlesen aufgeschaltet.
Die neue Gemeindeordnung bietet eine Chance das Mitbestimmungsrecht der Bürgerschaft sowohl innerhalb als auch ausserhalb der Bürgerversammlung festzulegen und legt auch die Kompetenzen und Pflichten des Gemeinderates fest.
Die Grünen stellten fest, dass mit dem neuen Reglement einige Kompetenzen dem Gemeinderat zugewiesen wurden, die vormals entweder beschränkt
waren (Finanzbefugnisse) oder der Bürgerversammlung vorbehalten waren (Übernahme weiterer Aufgaben). Als Ausgleich dazu wurde die Volksmotion vorgeschlagen, welche jedoch in dieser Form kaum je ergriffen werden wird.
Völlig unverständlich ist für die GRÜNEN, dass für eine Kommission Finanzbefugnisse vorgesehen sind. Dies ist nicht nachvollziehbar, denn durch diese Handhabung entzieht sich die Behörde der Rechenschaft gegenüber der Bürger<s> </s>und Bürgerinnen.
Sehr positiv wurde die Möglichkeit des Eventualantrages bei den GRÜNEN aufgenommen. Darin liegt grosses Potential um darzustellen, dass es mehrere Wege zum Ziel gibt. Dies bedingt jedoch eine objektive Evaluation verschiedener machbarer Varianten. Die Grünen fragen sich, ob dies von einem Gemeinderat im Milizsystem auch geleistet werden kann.
Die GRÜNEN sind gegen eine Aufteilung der Bürgerversammlung. Sie befürchten, dass es dadurch zu mehr Bürokratie kommen (Vorbereitung, Versand, ..), und die Teilnahme der Bürgerschaft an den Versammlungen zurückgehen wird. Eine gut budgetierende Gemeinde kann doch wie bis anhin drei Monate ohne die Tätigung der „nichtzwingenden“ Ausgaben funktionieren.
Nicht nachvollziehbar ist für die GRÜNEN, warum die Kompetenzen und die Mitbestimmung der Bürgerversammlung eingeschränkt werden sollen.
| 10.12.19_Vernehmlassung_zur_Gesamtrevision_der_Gemeindeordnung_Flawils.pdf |
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| 10.08.22_Anregung_Energiekonzept_Flawil.pdf |
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Ortsplanung Flawil
Am Ende dieses 3 jährigen Prozesses wahren wir grossmehrheitlich zufrieden. Wir hatten viel Energie reingesteckt und waren somit auch teilweise mitverantwortlich, dass es nicht so schlimm kam wie zuerst vom Gemeinderat gefordert.
| 10.06.29_Stellungnahme_Zonenplan.pdf |
Zuerst kam allerdings mal das Siedlungsentwicklungskonzept der Gemeinde.
Entsprechend dazu unsere Stellungsnahme!
| 07.07.19_Siedlungsentwicklung_Flawil_Konzept_.pdf | ||
| 07.07.19_Siedlungsentwicklung_Flawil_Plan_.pdf |
| 07.08.10_Siedlungsentwicklung_Flawil_Stellungnahme_Ortspartei_Gruene_8_8_07_.pdf |
Nach dem Richtplan - Entwurf des Gemeinderates nahmen wir die Gelegenheit der Vernehmlassung war
| 08.05.25_Vernehmlassung_Gruene_Richtplan_Entwur0f.pdf | ||
| 09.06.12_Vernehmlassungsbeantwortung_Richtplan.pdf |
Im Juni 09 nun folgt die Revision der Flawiler Ortsplanung
- Der Nachtrag zum Baureglement / Schutzverordnung / Energierichtplan / Zonenplan
Alle dazugehörigen > Unterlagen <
Vernehmlassungsantwort
| 09.07.12_Gruene_Stellungnahme_zur_Revision_Ortsplanung_Flawil.pdf |
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Gerade gross genug bauen
Leserbrief zum Artikel
„Ein Plan wird gesucht“ (Flawil) vom 04.06.09
Verständlich, dass sich die Gemeinde gleich wieder an ein neues Feuerwehrdepot-Projekt wagt, da die meisten Leute wohl einen Neubau als eine Notwendigkeit ansehen.
Sich dabei jedoch nur um die Standortfrage zu kümmern wäre absolut falsch.
Unsere grünen Kritikpunkte am letzten Projekt, bezüglich „Grösse“, „Ausführung“ und gesetzlicher Vorbildfunktion der Öffentlichen Hand in der „Energie (Umwelt) bilanz“, dürfen nicht ausser Betracht bleiben.
Für uns gilt:
- Gerade genug gross, dass ein gutes Arbeit angenehm ist.
- Nur das qualitativ Beste (nachhaltigste) Material zu Verwenden.
- Durch kluges Bauen die Unterhaltskosten möglichst niedrig zu halten
- und durch erreichen einer sehr guten Energiebilanz des Bauwerks, die später regelmässig anfallenden Neben- Heizungs- und Energiekosten möglichst tief zu gestalten.
Arnold Schaltegger
Präsident Grüne Wil-Land
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09.05.2009
Die Grünen in Flawil beschliessen Stimmfreigabe zur Feuerwehrdepot-Vorlage.
Die Ortsgruppe der GRÜNEN hat die Vorlage für ein neues Feuerwehrdepot im Gebiet Töbeli in Flawil diskutiert. Die GRÜNEN sind erstaunt über die Grosszügigkeit bei der Dimensionierung namentlich die drei Reserve Garagenplätze und der grosse Theoriesaal. Das Depotprojekt kommt unverständlicherweise ohne Solarkollektoren für Warmwasser daher, obwohl in einem Feuerwehrdepot ein beachtlicher Bedarf für Reinigungsarbeiten besteht. Auch die Nutzung von Abwärme, wie im Richtplan für dieses Gebiet vorgesehen, scheint in der Planung nicht berücksichtigt worden zu sein.
Die Grünen sind nicht glücklich mit der Töbeli-Variante. Sie vermissen eine seriöse Prüfung des Standortes Wisental. Ein Feuerwehrdepot neben dem Kindergarten wäre verkehrstechnisch ideal gelegen, böte einen Strassen-Lärmschutz gegenüber den Wohnbauten Richtung Oberbotsbergstrasse und wäre eine gute Gelegenheit die Sanierung des kontaminierten Bodens auf diesem Grundstück endlich vorzunehmen.
Aus Sicht der GRÜNEN bietet das vorliegende Projekt gewichtige Gründe zur Ablehnung. Allerdings besteht die Hoffnung, dass bei der konkreten Bauausführung die Behörden dem Energiestadtlabel besser Rechnung tragen.
Die GRÜNEN haben sich daher für Stimmfreigabe zu der Feuerwehrdepot-Vorlage entschieden.
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Leserbrief zur Umzonung Sonnental
27. April 2009
Während die Standortfrage für ein neues Feuerwehrdepot in Flawil die Öffentlichkeit beschäftigt, stellt der Gemeinderat in diesen Tagen die Weichen für die Siedlungsentwicklung der nächsten Jahrzehnte. Im Sommer soll ein neuer Zonenplan aufgelegt werden. Die Absichtserklärung der Behörde, im Siedlungsbereich Baulücken zu schliessen und verdichtetes Wohnen anzustreben, steht dabei allerdings im krassen Widerspruch zur etappenweisen Einzonung des Gebietes Waisenhausstrasse-Säntisstrasse-Mattenhof-Sonnental. Die angestrebte Bevölkerungszunahme von 1000 Personen in den nächsten 15 Jahren ist, verglichen mit den Werten aus der Vergangenheit, sehr optimistisch angesetzt. Auch ohne Überbauung der Fruchtfolgeflächen und des Obstbaumgartens beim Mattenhof könnten in Flawil in den nächsten Jahren an verschiedenen Standorten schätzungsweise 600 bis 800 neue Wohnungen gebaut werden.
Qualität statt Quantität
Entgegen allen Beteuerungen zum nachhaltigen Umgang mit Ressourcen – dazu gehören Fruchtfolgeflächen – will der Gemeinderat den Eingang ins Naherholungsgebiet Rehwald an private Investoren «verklickern». Dieser Plan lässt meines Erachtens jede volkswirtschaftliche Vernunft vermissen. Den Einwohnern werden Steuereinnahmen orakelt. Über die Erschliessungskosten, die flankierenden Massnahmen, die Eingriffe in die Natur (200 Bäume), die Beeinträchtigung eines landwirtschaftlichen Betriebs und über das Ausmass der Einbusse an Lebensqualität von Spaziergängern, Schrebergärtnern und Freizeitsportlern übt sich die Behörde in Zurückhaltung. Eine erste Bauetappe soll 80 Wohneinheiten umfassen. Das zusätzliche Verkehrsaufkommen auf der einspurigen Krankenhausbrücke, vorbei an Spital und Pflegeheim durch den Engpass Kirchgasse-Oberdorfstrasse wird mit voraussichtlich 280 Fahrzeugen pro Tag wohl beschönigt. Die zweite Bau-Etappe sieht 70 Wohneinheiten vor. Ich finde das stillschweigende Überwälzen von derartigen Belastungen in das Quartier Grund-Oberdorf konzeptlos und nicht pfiffig!
Handlungsspielraum behalten
Nach Angaben von kantonalen Stellen und Fachpersonen müssten die Flawiler Behörden zwingende Gründe für eine Einzonung nördlich der Säntisstrasse aufführen. Auch die Bundes-Instanzen sind diesbezüglich hellhörig. Zukünftige Generationen werden uns dankbar sein, wenn wir ihnen im Gebiet Mattenhof-Sonnental noch Handlungsspielraum zur Umsetzung ihrer Bedürfnisse offen lassen. Ich appelliere an die Behörde, das Gebiet Säntisstrasse-Sonnental in der Landwirtschaftszone zu belassen. Nutzen wir die im Dorfgebiet verfügbaren Flächen für Bau-Projekte mit hoher Wohn- und Lebensqualität!
Dani Müller Grundstrasse 18, 9230 Flawil
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Invasive Neophyten in der Gemeinde
Geeignete Massnahmen im Vorgarten zum Schutz für Menschen, Tiere, Umwelt und biologischer Vielfalt vor gebietsfremden und invasiven Organismen – den Neophyten.
ARNOLD SCHALTEGGER
Flawil. Mit der revidierten Freisetzungsverordnung, welche am 1. Oktober 2008 in Kraft gesetzt wurde, wird neu auch der Umgang mit gebietsfremden Pflanzen und Tieren geregelt, um die Verdrängung einheimischer Arten einzudämmen. Neophyten sind in der Neuzeit (nach 1500) aus fremdem Gebiet eingeführte Pflanzen. Einige von ihnen können sich auf Kosten einheimischer Arten massiv ausbreiten und werden als invasive Neophyten bezeichnet.
Im letzten Jahr ist das Amt für Natur, Jagd und Fischerei des Kantons St. Gallen aktiv auf die Gemeinden zugegangen, um sie aufzufordern, ebenfalls aktiv zu werden. Im Vorfeld dieses Auftrages waren sowohl der Naturschutzverein, der Forstwart als auch Private an diesem Thema dran und haben schon Bekämpfungen durchgeführt. Neu werden nun diese invasiven Pflanzen im Geoportal des Kantons erfasst und die Bekämpfung respektive Eliminierung eben dieser mitfinanziert.
Auch auf Flawiler Boden stehen sehr viele dieser invasiven Neophyten. Meistens stehen diese optisch meist sehr attraktiven Pflanzen zuerst in Hausgärten und haben von dort den Weg in die Natur geschafft. Wo sie zur Gefahr für unsere Pflanzenvielfalt werden, da sie sich invasiv vermehren, einheimische Arten verdrängen und zusätzlich verschiedenen Tieren auch die Lebensgrundlage wegnehmen. Zu spätes Reagieren auf dieses Wissen kann zur teuren Angelegenheit werden, da die Eliminierung einiger Arten äusserst aufwendig ist. Das Springkraut und die Goldrute sind eigentlich einfach auszureissen, doch muss das befallene Gebiet über 2 bis 3 Jahre hinweg betreut werden. Der Japan Knöterich hingegen ist äusserst hartnäckig. Seine Wurzeln gehen 2 bis 3 Meter in die Tiefe, und ein kleines Stück einer grünen Pflanze unachtsam weggeworfen, kann schon zu einer neuen Problemzone führen. Besonders problematisch ist diese Pflanze entlang verschiedener Bachläufe in und um Flawil. Sie durchwurzelt das Ufergebiet, und beim nächsten Hochwasser wird dann das aufgelockerte Ufer weggespült. So entstehen zum Teil erhebliche Folgekosten.
Bei einem Informationsstand am Frühlingsmarkt vom 2. Mai können nähere Informationen bezogen und Fragen dazu gestellt werden.
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In diesem Hausgarten hat sich ein japan Knöterich trotz Bekämpfung immer weiter ausgebreitet. Neu wurde hier das betroffene Gebiet mit einer schwarzen „Teichfolie“ abgedeckt. so sollte durch Mangel an Licht und der Einwirkung starker Hitze unter der Folie das Ziel der Eliminierung dieser Pflanze erreicht werden können |
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«So verschwindet die Natur im Dorf»
Flawil: 12. Dezember 2008
Leserbrief
zum Thema «Siedlungsnatur» und Wildbienen
Auf einer Verkehrsinsel, mitten im Zentrum von Flawil, sind seit Jahrzehnten immer ein paar Wildblumen gewachsen. Das gab Sicherheit, denn eine Wiesenflockenblume und ein Hornschotenklee boten
Lebensraum für Wildbienen mitten im Verkehr – spontan gewachsene Dorfnatur eben.
Aus irgendwelchen nicht nachvollziehbaren Gründen hat man vor einiger Zeit die Spontanvegetation entfernt und die Fläche versiegelt. Der Isny-Platz nebenan ist mit Zuchtpflanzen bestückt, die nicht
mehr wildbienenkompatibel sind. Ordnung muss schliesslich sein – auch im coolen Flawil. In Uzwil hat einmal vor nicht allzu langer Zeit eine Schulklasse einen WWF-Preis erhalten für das Aufbrechen einer
unnötig versiegelten Fläche, aber das nur nebenbei. Das darf doch nicht sein, hab ich dann gedacht vor mindestens zwei Jahren. In Flawil, wo doch sonst die öffentliche Hand in Sachen Siedlungsnatur
durchaus ein bisschen mehr macht als rein gar nichts – wie sonst in vielen anderen Gemeinden.
Gemeinderäte und Bauamt, die ich darauf angesprochen habe, sind aber komplett überfordert, um die Sache wieder rückgängig zu machen. Spontan gewachsene Dorfnatur darf nun einfach nicht mehr sein
in der heutigen Zeit. Genauso der Fall beim Dorfeingangskreisel und den Nebenrabatten. Warum lässt man nicht durch natürliche Dynamik eine Begrünung entstehen, die wildbienenkompatibel ist, wie dies
unlängst von den Amtsstellen noch versprochen wurde? Was nichts kostet, ist nichts wert, das war anscheinend das Motto. Eine «anständige Bepflanzung» musste hin. Die ist aber nicht
wildbienenkompatibel. Die selbst aufkommende Spontanvegetation wird regelmässig entfernt und die als Magerstandort gedachten Kiesflächen reichlich mit Dünger versorgt. Das sei nötig, hat mir die im
Auftrag der Gemeinde arbeitende Unterhaltsgärtnerin gesagt. Liegt da womöglich auch in der gärtnerischen Ausbildung einiges im Argen?
Markus Scheiwiller 9240 Niederglatt
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«Eine Chance zur Weitsicht»
30. Oktober 2008
Leserbrief zum Thema Energiestadt in Flawil.
Ich arbeite gerade innerhalb unserer Partei an einer Vernehmlassungsantwort zum III. Nachtrag des Energiegesetzes des Kantons mit. Wo die Volksinitiative «Für eine Energiepolitik mit Weitsicht», welche vom Kantonsrat und Regierung angenommen wurde, als Richtungsgeber herhalten darf. Dieses Volksbegehren wurde vor allem durch die Arbeit und das Wissen von Bosco Büeler initiiert, und durch mein Engagement (Kampagnenleiter) durchgezogen. Trotz dieses Einflusses auf die kantonale Energiepolitik habe ich es immer noch nicht geschafft, in unserer Gemeinde in die Energiekommission eingebunden zu werden. Im Gegensatz eines Verwaltungsrates von «Erdgas Ostschweiz».
Und da lese ich heute Mittwoch, 29. Oktober, in der Wiler Zeitung (Hinterthurgau) wie es uns die Gemeinde Balterswil-Bichelsee, wohlverstanden keine «Energiestadt», vormacht. Sie macht sich mit Weitsicht fit für die Zukunft. Mit einer zentralen Hackschnitzelheizung zur Erzeugung von Strom, Wärme und Heisswasser, womit sie über 400 Wohneinheiten erwärmen will (mit einer Entfernung von über 1 km) und daneben noch Strom für 700 durchschnittliche Haushalte produziert. Mit Unterstützung und Beteiligung der Gemeinde entstand da eine Aktiengesellschaft (Hauptaktionär die Elektrizitätswerke Thurgau). Diese sind im Normalfall gewinnorientiert. Denn immer mehr Leute erkennen, dass ökologisches Verhalten unerlässlich sein wird, um in der Zukunft zu haushalten und wirtschaften.
Und nun zu Flawil und einer Chance zur Weitsicht, welche ich schon vor über drei Jahren dokumentiert und der Gemeinde und den Technischen Betrieben vorgelegt habe. Damals bekam ich nur gerade eine knappe Bestätigung, dass sie mein Dossier erhalten haben, doch ich bin sicher, dass sie es unterdessen, oder in Bälde bereuen, dass sie nicht schon damals diesen Vorschlag genauer überprüften.
Im Annagarten ist es noch nicht zu spät, eine Kehrtwende zu machen. Ja, die Gasleitungen sind schon verlegt, doch lieber ein «schreckliches» Ende statt ein Schrecken ohne Ende. Dort könnte ein zukunftsorientiertes Projekt lanciert werden, welches dieses Wohngebiet äusserst attraktiv macht, und zudem braucht die Schule (bestehendes Fernwärmenetz mit dem Lindensaal, Alterssiedlung, Kirche) auch bald eine neue Heizung. Ebenfalls die Häuserfront an der Lindenstrasse überlegt sich eine generelle Überarbeitung ihres Energiekonzeptes.
Ich wünsche mir für die Gemeinde ein bisschen mehr Mut, nicht den Weg des kleinsten Widerstandes zu nehmen, sondern vorausschauend zu handeln, denn in der Zukunft wird es wesentlich sein, wie weit wir uns auf autarke Energieerzeugungen vorbereitet haben werden. Eben, wie eine «Energiestadt» – Für eine Energiepolitik mit Weitsicht.
Arnold Schaltegger
Präsident Grüne Wil-Land
Waisenhausstrasse 12
9230 Flawil
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Leider hat es nicht gereicht für Markus Graber hier die Resultate
Erneuerungswahlen für die Amtsdauer 2009/12
Gemeinderat (5 Sitze)
Stimmbeteiligung 34.35 %
Eingegangene Wahlzettel 1’937
Leere/ungültige 49
Absolutes Mehr 945
Gewählt
Erich Baumann 1’317
Barbara Tigges 1’221
Richard Hollenstein 1’179
Ruedi Solenthaler 1’172
Erika Schiltknecht 1’108
Nicht gewählt
Ignaz Mainberger 953
Markus Graber 722
Emil Strässle 328
Vereinzelte 84
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Markus Graber kandidiert für den Flawiler Gemeinderat
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«Das Potenzial ist nicht ausgeschöpft»
Markus Graber will als Gemeinderat das Dorf positiv gestalten.
Flawil. Markus Graber ist Mitglied der Grünen Wil-Land. Als Ur-Flawiler möchte er in den Gemeinderat, um das Dorf mitzugestalten.
BERNARD MARKS
Der 41jährige Markus Graber versteht sich als «Schaffer» mit Visionen. «Ich will gerne mitarbeiten, damit Flawil sich entwickelt», erzählt der Ur-Flawiler. Er möchte etwas bewirken in seinem Wohnort, der seiner Ansicht nach viele Vorzüge hat. «Flawil hat ganz bestimmte Qualitäten, die man in Vordergrund stellen muss», so Graber.
KMU und Kommunikation
Flawil sei seiner Meinung nach eine wunderschöne Wohngemeinde, aber sicher kein Industriestandort. «Als Mitglied der Flawiler Siedlungskommission habe ich Einblick in die räumlichen Möglichkeiten Flawils. Für Kleingewerbe gibt es genug Fläche. KMU sind gut für das Dorf. Wir müssen uns nicht mit Gossau oder Uzwil messen», so Graber. Flawil zeichne sich vielmehr durch eine gesunde Gesellschaftsstruktur aus. Man kennt sich, man redet miteinander.
Diese gesunde Kommunikationskultur könne eine Basis für neue Ziele für Flawil sein. In Sachen Umweltschutz werde in Flawil viel gemacht. Halbherzig sei man allerdings eher im Umgang mit dem Label «Energiestadt». «Da ist mehr Potenzial drin», meint Graber. Die Gemeinde mache es schon sehr gut, aber die Möglichkeiten seien noch lange nicht ausgeschöpft. Graber möchte sich als Gemeinderat auch für die Jugend einsetzen und daran mitarbeiten, dass in Flawil ein Jugendtreff entsteht. «Ich habe in meiner Jugend in Flawil viel von Jugendtreffs der Kirchgemeinden profitiert. Ich wünsche mir, dass vielleicht auch meine Kinder einmal in den Genuss eines solchen Angebotes für Jugendliche in Flawil kommen könnten», so Graber. Denn Jugend sei seiner Meinung nach einmal an der Reihe in Flawil.
Ur-Flawiler
Graber ist im Jahr 1966 geboren und in Flawil aufgewachsen sowie wohnhaft. Er ist ausgebildeter Werkzeugmacher und Tontechniker und arbeitet freischaffend, für in- und ausländische TV-Anstalten. Der politisch Engagierte ist verheiratet und hat zwei schulpflichtige Kinder. In seiner Freizeit liebt er es auf dem Velo zu sitzen, mit Lautsprechern zu hantieren oder in der Natur mit der Familie unterwegs zu sein. Seit 1994 Mitglied ist Graber im Vorstand des Naturschutzvereins von Flawil und Umgebung (Präsident Stiftung/NVF von 1996 bis 2006) sowie Mitglied Planungskommission «Siedlungsentwicklungskonzept» von Flawil und in der Gesamtleitung für die Pflege und den Unterhalt der renaturierten ARA-Umgebung.
Für den Biber
Als diplomierter lokaler Biberschützer des WWF und Mitarbeiter von Bibermonitoring Schweiz setzt er sich stark für den Erhalt des Bibers in der Region ein. Graber ist ausserdem Aktivmitglied im Flawiler Kulturverein Touch. «Die Mitarbeit im Gemeinderat würde mir gefallen und Freude bereiten, weil ich einen aktiven Beitrag zum Wohlergehen des Dorfes und seiner Bewohnerinnen und Bewohner leisten möchte. Meine Erfahrungen als Vater von zwei Söhnen im Volksschulalter können Beiträge zu einem menschenwürdigen Zusammenleben sein. Für eine gute Zukunft auf dieser Erde, möchte ich auch auf politischer Ebene mitwirken.»
Copyright © St.Galler Tagblatt AG
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Zahlen sind durchaus willig!
Flawil, 19. September 2008
Leserbrief zu den Gemeindewahlen in Flawil
In verschiedenen Leserbriefen und Inseraten wird für den Flawiler Gemeinderat die Zauberformel 3 CVP – 3 FDP – 1 SP konstruiert. Bei Proporzwahlen (Verhältniswahlen) geben die Flawilerinnen und Flawiler ihre Stimmen etwa je zu einem Viertel der CVP, der SVP sowie der SP und Grünen zusammen. Die FDP erhält rund einen Fünftel der Stimmen. Anhand der Wähleranteile würde eine demokratisch kulante Zauberformel für den siebenköpfigen Gemeinderat eigentlich 2 CVP – 2 SVP – 2 SP/Grüne – 1FDP lauten. Da keine Kandidaturen von Seiten der SVP vorliegen, können CVP und FDP die beiden hypothetischen Mandate der SVP verteilen. Ein dritter Sitz für die FDP mittels einer Zauberformel zu reklamieren ist aber genauso masslos wie einen vierten für die CVP. Flawilerinnen und Flawiler, denen, wie mir, die Konkordanz (Entscheidungsfindung mit unterschiedlichen Aspekten) im Gemeinderat wichtig ist, können dies durch die bevorzugte Wahl der Kandidatin der SP und des Kandidaten der Grünen zeigen. Was wäre die Natur, wenn die Farben Rot und Grün fehlen würden? Was ist eine Politik, in der nicht das ganze Spektrum vertreten ist?
PS: Die grünen «Brügeli» sind übrigens auch sehr fein.
Stefanie Montagna und Johannes Keel Schulstrasse 20 9230 Flawil
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Zwei CVPler im Gemeinderat wären einer zu viel
Leserbrief zu den Gemeindewahlen in Flawil.
Wäre ich ein Parteistratege, müsste ich den aufgeschlossenen Bürgern empfehlen, von der Wahl der Kandidaten und Kandidatinnen der FDP und CVP abzusehen und nur drei Stimmen abzugeben: Markus Graber, Barbara Tigges und Emil Strässle.
Als einen Grund, warum der Flawiler Gemeinderat verkleinert werden müsste, nannten die Vertreter der FDP vor einem Jahr die Schwierigkeit, dass kaum mehr genügend Kandidaten für das Amt zu finden seien. Heute bewerben sich zehn Leute für sieben Sitze. Vor der letzten Bürgerversammlung wurde von verschiedener Seite darauf hingewiesen, dass bei einer Verkleinerung des Rats dem Parteienproporz mehr Rechnung getragen werden sollte. CVP und FDP haben nun, eigenbrötlerisch und ohne Konkordanz-Gespräche, ihre Kandidaten und Kandidatinnen nominiert.
Der Wähleranteil im Umfeld von SP und Grünen beläuft sich in Flawil auf über 25 Prozent. Er ist also ähnlich hoch wie der SVP- Wähleranteil. Dass die FDP mit rund zwanzig Stimmprozenten Anspruch auf drei Sitze erhebt und den progressiven Kräften in Form der bisherigen SP-Kandidatin gerade mal einen Sitz attestiert ist anmassend und egoistisch. Die CVP erhebt mit einem ähnlichen Wähleranteil wie die fortschrittlichen Parteien gar Anspruch auf vier Sitze. Bei Majorzwahlen kann man dies machen. Mit Respekt und Toleranz hat dies aber nichts zu tun! Für die beiden machtbehafteten und imageträchtigen Präsidien kandidieren zwei CVP-Männer. Noch zwei CVP-Vertreter im Gemeinderat wären mindestens einer zu viel! Genau wie dies bei drei FDP-Sitzen der Fall wäre.
Da keine SVP-Kandidaten antreten, wetteifern FDP und CVP um die Vormachtstellung im neuen Gemeinderat. In Flawil soll offensichtlich wieder Päckli-Politik gemacht werden können. Der Sachpolitik ist dies erfahrungsgemäss nicht dienlich. Damit die Gemeindeverwaltung bürgernah und transparent arbeitet, ist es sinnvoll, dass in der Exekutive verschiedene Interessen eingebunden sind. Ratsentscheide finden so eine breitere politische Akzeptanz in der Bevölkerung.
Die Lösung liegt deshalb auf der Hand: Die beiden CVP-Kandidaten für die Präsidien werden gewählt, ebenso wie zwei Kandidierende der FDP. Die anderen drei Sitze könnten von dem Kandidaten der Grünen, der Kandidatin der SP und dem parteilosen Kandidaten besetzt werden. Und so müsste ich es schreiben, wäre ich ein Parteistratege.
Arnold Schaltegger Präsident Grüne Wil-Land Waisenhausstrasse 12 9230 Flawil
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Fachwissen statt Parteienfilz
Leserbrief zur Flawiler Gemeindewahl.
Für die Flawiler Gemeinderatswahlen stellen CVP und FDP ein völlig überrissenes Kandidaten-Kontingent. Sie haben offensichtlich wenig Interesse an einer ausgewogenen Zusammensetzung des Gemeinderats und streben nach Einfluss und Macht. Dabei spielt die parteipolitische Herkunft der Kandidaten für die reine Ratsarbeit eigentlich keine Rolle. Denn in den Rat-Ressorts sollte vor allem mit Fachwissen und nicht mit Parteifilz brilliert werden. Ich hoffe, die Flawilerinnen und Flawiler wählen zukünftige Ratsmitglieder nach vorhandenen Kompetenzen. In Sachen Ökologie, Energie, Landwirtschaft und Kommunikation kenne ich den engagierten und zielgerichteten Einsatz des Kandidierenden Markus Graber (Grüne). Im Naturschutzverein Flawil (ehemaliger Präsident) und als Aktivmitglied im Kulturverein Touch beteiligt er sich nachhaltig am Dorfleben. Sein Wissen bringt Markus Graber auch in der laufenden Raumplanung der Gemeinde ein. Als Vater von zwei schulpflichtigen Söhnen interessiert ihn auch die Aufgabe der Schule Flawil. Markus Graber ist gelernter Werkzeugmacher, arbeitet heute als freiberuflicher Tontechniker bei Film- und TV-Produktionen und durchstreift für den WWF unsere Naherholungsgebiete als Biber-Experte. Markus Graber ist in Flawil aufgewachsen und ein Lokalpatriot mit dem Herzen auf dem rechten Fleck. Er ist umgänglich und für Lösungen im Interesse der Sache zu Kompromissen bereit. Dank seinem Einsatz wurden u. a. die ARA-Umgebung naturnah gestaltet, das Botsberger Riet und das Gihrenmoos à jour gehalten und der Kindergarten Wisental mit einem Uferzugang zum Botsbergerbach versehen. Ich bin überzeugt, Markus Graber wäre mit seinen Ideen, seinem Fachwissen und seinem Tatendrang eine Bereicherung im dienstleistungsorientierten Gemeinderat. Jedes Kreuz für Markus Graber auf dem Stimmzettel ist ein Kreuz für ein modernes Flawil, welches aber seinen dörflichen Charme behalten soll.
Dani Müller Grundstrasse 18 9230 Flawil
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Emotionslose Diskussion bis anhin
Leserbrief Arnold Schaltegger, Wilerzeitung 27.08.08
Leserbrief zum Thema «Einführung eines Polizeireglements in Flawil»
Als «Politiker» fühle ich mich natürlich angesprochen, wenn im Leserbrief «Braucht Flawil ein Polizeireglement» von Mischa Sutter gesagt wird: Die Politik macht es sich wieder einmal einfach. Die Politik macht es sich so einfach, wie es die Bevölkerung zulässt! Ja, die Diskussion war bis anhin ziemlich emotionslos und auch die Beteiligung der «normalen» Bürger war am Mitgestaltungsabend in der Tonhalle wieder einmal kläglich. Doch an diesem Abend, mit guten Diskussionen, störten mich noch zwei weitere Sachen.
Erstens die Abwesenheit von Gemeinderätin Simone Zwingli, welche für das Soziale zuständig wäre und somit Ansprechpartnerin für Strassenarbeit (wo zurzeit absolut nichts mehr läuft) und auch Jugendpolitik ( Jugendraum, Nachfolgekonzept Step In, … ). Es ist Zeit, dass da im Gemeinderat neuer Wind reinkommt.
Und zweitens störte mich am Schluss des Abends das Fazit von Gemeinderat Elmar Metzger (Leitung des Abends). Wie es seine Art ist, war seine Zusammenfassung geprägt von dem, was er hören wollte, und somit nicht objektiv.
Trotzdem glaube ich, dass die vorgeschlagene «Ausgangssperre» im zukünftigen Reglement nicht mehr drin sein wird, da sich sehr viele Personen an diesem Abend sich dagegen ausgesprochen haben. Die Jugend braucht ...., das habe ich in mehreren Leserbriefen schon thematisiert. All diese Forderungen bedingen jedoch Initiative und vor allem auch Finanzen. Und somit sind sie hier in Flawil nicht in Sichtweite.
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Polizeireglement oder nicht
Leserbrief zum Thema: «Soll es in Flawil ein Polizeireglement geben, ja oder nein?».
Ob wir in Flawil ein Polizeireglement brauchen, ist mir nicht klar. Mir fehlt vor allem eine Lärmschutz- und eine «Littering»Verordnung. Ich wurde bei einer Meldung von Nachtruhestörung darauf aufmerksam gemacht, dass die «Störer» das Recht haben, meinen Namen zu erfahren. Mit dem «Verpfeifen» von Klagenden bei den Störenfrieden generiert die Polizei einerseits Ängste und Ohnmacht, andererseits die Möglichkeit zu Rachetaten. Bis die Polizei von Oberbüren am Abend in Flawil eintrifft, sind Randalierende weg und die Plätze verschandelt.
Die 50 Stellenprozente für den Flawiler Gemeindepolizisten sind unzureichend. Die Stadt Wil mit 16 000 Einwohnern hat 600 Polizeistellenprozente. Die Stadt hat zwar Zentrumsfunktionen (mehr Jugendzulauf), betreibt aber auch aktive Jugendpolitik und leistet sich ein Jugendhaus. Wir können zwar Regeln festlegen. Doch was nützen die Bestimmungen, wenn niemand da ist, der sie durchsetzt?
Wer aber begleitet und kontrolliert die Jugendlichen? Und wer sorgt dafür, dass die Grenzen eingehalten werden, setzt Strafen an und kontrolliert schliesslich den Vollzug?
Auf welche Dogmen haben Eltern und Gemeinde die Jugendlichen aufmerksam zu machen? Welche (Frei-)Räume hält die Gemeinde für die Bedürfnisse der Jugend bereit? Regelverstösse kommen aber immer vor und müssen sanktioniert werden. Dafür sind ausreichende Mittel bereitzustellen. Ich bin aber klar der Meinung, dass reine Repression kein Ansatz für eine nachhaltige Lösung von Konflikten ist.
Arnold Schaltegger Waisenhausstrasse 12 9230 Flawil 04.06.2008
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Stärken, unterstützen und fördern
Raumplanung und dessen Informationsabend.
Schade dass es keinen Pressebericht über den Informationsabend zum Raumplanungskonzept des Gemeinderates gab. Für mich war das eine äusserst Informative Veranstaltung. Für einmal war ich nur eine von ca. 10 Personen welche kritische Fragen und Anregungen brachten: Doch es ist kaum anzunehmen das Änderungen aufgrund solcher Einwände noch Zustandekommen.
Dieses Konzept zeigt „bloss“ die Stossrichtung welche der Gemeinderat vorschlägt, das Stimmvolk kann seine Einwände ja erst bei der Verabschiedung des Zonenplanes bestimmend einbringen.
Fruchtfolgeflächen (FFF)
Gesamthaft ca. 7 ha, zum Teil hochqualitative Fruchtfolgefläche, sollen also von der Landwirtschafts- in die Bauzone übergehen. Dazu folgendes: Die Schweiz hat 220'000 Hektaren Bauzonen, davon 60'000 noch nicht überbaute. Diese Reserve reicht für 2.5 Millionen Menschen! Ja zugegeben bei uns in Flawil gibt es nicht mehr ein riesiges Potenzial. von freien Bauzonen. Deshalb sollten wir vielleicht andere Stärken von Flawil unterstützen und fördern und nicht die letzten Reserven des Kantons von FFF – Flächen mithelfen zu verbauen, auf der Suche nach den potentiellen guten Steuerzahlern (Double Inks). Was ja im Moment sehr viele Gemeinden anstreben.
Naherholung und Spielen
Wurde wirklich daran gedacht dass heute wo ja oft die Grosseltern auf die Kinder schauen (Beobachter) auch die Leute über 50 darauf angewiesen sind, dass in ihrer Nähe Spiel- und Aufenthaltsplätze für die Enkelbetreuung nötig sind? Dass wir vielleicht wieder einmal angewiesen sind auf unsere Landwirtschaftsproduktion in unserer direkten Umgebung?
Arrondierungen
Wie kommt es dazu dass eine Grünzone, welche schon länger in einer Schutzzone sich befindet plötzlich zwecks Arrondierung des Ortsabschlusses verbaut werden soll. Nachdem z.B. bis anhin immer wieder vermerkt wurde dass der Stall welcher dort (oberer Botsberg) „Dummerweise“ mal gebaut wurde extra ganz knapp eingezont wurde, damit sich der Fehler ja nicht vergrössern kann. Und plötzlich soll jetzt noch mehr Schutzzone einverleibt werden?
Warten auf den Zonenplan
Derweil können wir dem Tun des Gemeinderates in dieser Sache nur Anmerkungen anbringen. Doch beim Zonenplan wird es, so hoffe ich zumindest wie sich an diesem Abend vorgezeichnet hat, Wiederstand aus mehreren Richtungen geben.
Arnold Schaltegger, Waisenhausstrasse 12, 9230 Flawil
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Leserbrief Wilerzeitung 01.03.2008
«Energiestadt – jetzt geht's los!»
Zum Artikel über die Übergabe des Energielabels an Flawil «Der Anfang ist gemacht» vom 27. Februar in der Wiler Zeitung.
Vor zwei Jahren enthielt das Budget der Gemeinde Flawil einen Betrag von 10 000 Franken, um damit das Energiestadtlabel vorzubereiten. An jener Vorgemeinde erklärten die Behördenvertreter, dass Flawil die Label-Kriterien schon fast erfülle. Dies konnte ich mir schon damals nicht vorstellen. Und wenn ich betrachte, was sich seither energiepolitisch in unserer Gemeinde verändert hat, bekomme ich im Nachhinein recht. Vor wenigen Tagen wurde Flawil nun tatsächlich das Label «Energiestadt» zugestanden. Dafür danke ich dem Flawiler Gemeinderat Ruedi Solentaler, welcher für das Erreichen der energiepolitischen Ziele viel Einsatz zeigte. Dem Label liegen Bewertungskriterien zugrunde, welche zu mindestens 50 Prozent erfüllt sein müssen. Vor zwei Jahren erreichte Flawil ca. 43 Prozent, heute sind es nun 53 Prozent. Dies ist ein guter Anfang, aber es bleibt noch viel zu tun!
In Nachhaltigkeit investieren
Flawil bewegt sich in die richtige Richtung, dies zeigte das Beispiel des Wohnhaus-Neubaus an der St. Gallerstrasse 62. Nachdem auch von den «Grünen» dafür der Minergie-Standard gefordert wurde, ist die Gemeinde bereit, diesen beim Neubau anzuwenden.
Handlungsbedarf besteht nach wie vor beim Projekt Überbauung Annagarten. Vor zwei Jahren schlug ich den Behörden ein nachhaltiges Energiekonzept dafür vor. Statt über die Zuverlässigkeit von ausländischen Gaslieferungen zu spekulieren, müsste in einem zentralen Hackschnitzelheizwerk Energie aus einheimischem Holz gewonnen werden. Mit Blick auf das Energiestadtlabel erwarte ich bei der Überbauung Annagarten von der Gemeinde als Grundeigentümerin ein nachhaltiges Energiekonzept, welches auf erneuerbare Energieträger abstützt. Warum die Gemeinde Flawil keine Initiative zur Energiegewinnung beim Stauwehr im Töbeli ergriffen hat, ist mir schlichtweg ein Rätsel.
Impulse des Kantons notwendig
An der Energiestadt-Label-Übergabe orientierte Professor Häberli darüber, dass voraussichtlich in 50 Jahren die Alpengletscher geschmolzen sein werden. Für die Kühlung der Atomreaktoren werde das Wasser in den Flüssen vermutlich schon früher nicht mehr reichen. Kurz darauf stellte Regierungsrat Haag das Energiekonzept der Regierung vor. Ziel sei dabei die 2000-Watt-Gesellschaft bis zum Jahr 2100. Angesichts der Dramatik der Klima- und Energiefrage finde ich den Planungshorizont grotesk. Notwendig wären Sonderkredite des Kantons für sofortige energieeffiziente Investitionen.
Arnold Schaltegger Grüne Wil-Land Waisenhausstrasse 12 9230 Flawil
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Leserbrief Wilerzeitung 27.12.2007
«Kommerzbauten» den Riegel vorschieben!
Zum Bericht «Sechzehn neue Wohnungen», erschienen im Regionalteil der «Wiler Zeitung» am 15. Dezember 2007.
Es betrübt mich sehr, wenn ich zusehen muss, wie die Zeichen der Zeit von bestimmten Leuten nicht erkannt werden oder vielleicht sogar bewusst nicht gesehen werden wollen.
Dass sechzehn neue Wohnungen im «Energiefresserstil» an der Dammstrasse gebaut werden sollen, ist ein Affront. Und zwar den Menschen gegenüber, welche bewusst ihr Leben für eine bessere Zukunft gestalten und betreiben. Davon ist auch die Gemeinde Flawil betroffen, welche zum Beispiel mit dem neuen Gemeindesaal mit der Minenergiebauweise ein Zeichen setzt. Und hundert Meter davon entfernt wird ein provokanter «Kommerzbau» in die Höhe gezogen, welcher für die nächsten siebzig Jahre zu viel Energie verbraucht. Ein tolles, markantes Gebäude, welches die Durchfahrt von Flawil ziert!
Ein Affront
Das neue Gebäude ist auch ein Affront gegenüber den Menschen, welche mit viel Engagement und viel Geld ihre Häuser mit Solarwasser- und Holzheizanlagen auf- und ausrüsten, damit die immer knapper werdenden Ressourcen unserer Erde geschont sind. Und es ist ein Affront gegenüber unseren Kindern, welche in ihrer Zukunft solche Energiefresserhütten ertragen müssen. Obwohl wir es heute erkannt haben, was morgen auf uns zukommen wird!
Jetzt Nägel mit Köpfen schaffen – Kanton hin oder her. Wenn der Kanton es nicht schafft, ein zukunftsorientiertes Baureglement zu haben, dann schafft es doch Flawil. Der Gemeinderat hat immer eine Vorwärtsstrategie kundgetan. Das freut mich und andere sicher auch. Energiestadt Flawil klingt gut, aber noch besser, wenn Bestrebungen für eine bessere Zukunft konsequent in die Praxis umgesetzt werden.
Baureglement ändern
Die Gemeinde Flawil wäre nicht die erste Gemeinde, welche sich mit einer Änderung des Baureglements mit dem Kanton anlegen würde. Und dieser Fall würde Kreise ziehen. Den Kreis nämlich, dass der Kanton St. Gallen eine schlappe und halbherzige Umweltpolitik betreibt. Und der Kreis nämlich, dass die Gemeinde Flawil einen Schritt voraus ist. Für den Kanton eher eine schweizweite peinliche Situation. Dafür würde ich persönlich sorgen. Ich erwarte vom Gemeinderat Flawil, dass er sein Baureglement auf Fortschritt trimmt und den uneinsichtigen «Profitbaulöwen» sagt, was Sache ist.
Hohe Nebenkosten
Übrigens: Minergie bauen ist sicher teurer. Aber nicht mehr lange. Denn die vermeintlich günstigen sechzehn Wohnungen werden mit den zu erwartenden sehr hohen Heiznebenkosten zu teuren Mietwohnungen. Da hilft auch eine Wärmepumpe nicht viel. Die macht Lärm, verbraucht eine Menge Strom und klammert somit das Problem des AKW-Mülls nicht aus. Die Zeche bezahlt also nicht der Investor des Hauses, sondern die zukünftigen Mieter und wir alle, wenn wir jetzt nicht eine gewissenhafte Umweltpolitik umsetzen.
Markus Graber Enzenbühlstrasse 97 9230 Flawil
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Zur Vernehmlassung Einheiheitsgemeinde / Verkleinerung des Gemeinde- und Schulrates
| 07.12.15_Vernehmlassungsantwort_Einheitsgemeinde.pdf |
Zur Nachwahl in den Gemeinderat
| 07.09.07_M_e_d_i_e_n_t_e_x_t___Unterstuetzung__Barbara_Tigges.pdf |
Zum Konzept des Gemeinderates über die Siedlungsentwicklung von Flawil
| 07.08.10_Siedlungsentwicklung_Flawil_Stellungnahme_Ortspartei_Gruene_8_8_07_.pdf | |
| 07.08.10_M_e_d_i_e_n_t_e_x_t___Siedlungsentwicklung_.pdf |




