Ökologisch konsequent, sozial engagiert, global solidarisch
Willkommen bei den Grünen Kanton St. Gallen
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| 11.05.10_Protokoll_HV_2011.pdf |
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Dienstag 25. Jan
Wir portieren Eveline Schulthess
Die Grünen Wil-Land beschlossen am Dienstag 25. Jan. an ihrer jüngsten Versammlung in Flawil, mit der Oberuzwilerin Eveline Schulthess an den nächsten Nationalratswahlen im Herbst teilzunehmen.
Die Grüne Regionalpartei traf sich im Kulturlokal Bitzgi in Flawil zum ersten Mal im neuen Jahr. Neben einer Rückblende auf den Verlauf und die Organisation der 15. Oldies-Disco stand die Form des Engagements an den Nationalratswahlen im Herbst 2011 und den Kantonsratswahlen im Frühjahr 2012 im Fokus der Diskussion.
Riesiger Besucherandrang
Die Organisatoren der Oldies-Disco berichteten, dass der volle Lindensaal in Flawil und die Stimmung sehr erfreulich gewesen seien, dass dies aber bei allen Helfenden zu einem immensen Mehreinsatz geführt habe. Die Versammlung sprach sich dafür aus, künftig weitere Helfende anzufragen und kleinere Änderungen am Raumkonzept vorzunehmen. Für die 16. Auflage wurde der Samstag, 14. Januar 2012, fixiert. Wiederum einen Teil des Ertrags soll Greenpeace sowie Pro Specie Rara zugute kommen.
Ökologische Themen beherzigen
Hinsichtlich der nächsten Wahlgänge orientierte Daniel Müller über die Absichten der kantonalen Wahlvorbereitungsgruppe. Für die Regionalgruppe Wil-Land sei auf der Grünen Nationalratsliste ein Listenplatz reserviert. Die Jungen Grünen würden ihre Liste selber zusammenstellen. Eine Präsenz der Region bei den nationalen Wahlen sei trotz offensichtlicher Support-Funktion für Personen aus Ballungsgebieten sinnvoll, so Müller. Dies nütze, um die Sachpolitik der Grünen in den Gemeinden zu stärken. Präsident Arnold Schaltegger stellte seine Ambition zurück und Eveline Schulthess aus Oberuzwil wurde mit Applaus zur Nationalratskandidatin gekürt. In der Allgemeinen Umfrage informierte alt Kantonsrat Bosco Büeler über seine Visionen von einer gerechteren Verteilung der globalen Ressourcen. Über den Stil, wie dies umgesetzt werden könnte, waren die Anwesenden aber unterschiedlicher Meinung.
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Eindrücke von der Oldies - Disco 8. Jan. 2011 - Lindensaal Flawil
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Racletttreffen des harten Kerns im November 2010
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Medienmitteilung der GRÜNEN Wil – Land vom 5. Juni 2010
Die Grünen Wil Land trafen sich in Flawil zu ihrer jährlichen Mitgliederversammlung. Nach der einstimmigen Wiederwahl der drei Vorstandsmitglieder Thomas Fritsche (Flawil), Markus Scheiwiller (Oberuzwil) und Arnold Schaltegger (Flawil / Präsident), folgte der Bericht des Kassiers und der Revisoren. Die gut gefüllte Kasse verdanken die GRÜNEN der jährlich im Januar durchgeführten Oldies-Disco. Vor allem der ausserordentliche Besucherandrang in den letzten Jahren bewog das „Greenteam“ der Versammlung zu beantragen, das Lokal zu wechseln. Einstimmig beschloss die
Versammlung die 15. Auflage der Oldies Disco am 8. Januar 2011 in einem Teil des Lindensaals in Flawil durchzuführen. Damit verbunden wurde bekräftig jeweils einen erheblichen Teil der Disco- Einnahmen an die Organisationen Pro Specie Rara, Greenpeace und die SES (Schweizerische Energiestiftung) weiterzugeben.
Verschiedene Mitglieder berichteten dann davon, wie sie in Gremien der Gemeinden, und des Kantons grüne Standpunkte einbringen konnten (Umweltkommission, Gerichtsbetrieb, Aufsichtskommission Kantonsschule, Ortsplanung).
Die grüne Regionalpartei will sich dieses Jahr besonders dem Thema: „ griffige Energiekonzepte in den Gemeinden“ annehmen. Der „3. Nachtrag im kant. Energiegesetz“ (Okt. 08) basiert auf Anregungen von Mitgliedern der Grünen Wil Land und beinhaltet die Umsetzung der kantonalen Energieinitiative. Darin wird Gemeinden mit über 7000 Einwohnern vorgeschrieben, dass diese nicht
nur einen Energierichtplan, sondern ein Energiekonzept zu erstellen haben. Eineinhalb Jahre sind seitdem vergangen. Weder in Uzwil noch in Flawil sind für die Grünen diesbezügliche Anstrengungen erkennbar.
Die Grünen wollen diesbezüglich Taten sehen und werden konsequent darauf pochen, dass dieses Anliegen dem Gesetz entsprechend behandelt wird. Die Gemeinden werden aufgefordert für die Erstellung eines Energiekonzepts entsprechende Finanzbeträge in die Budgets 2011 aufzunehmen.
Für die Partei:
Parteipräsident GRÜNE Wil-Land
Arnold Schaltegger
Waisenhausstrasse 12
9230 Flawil
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Mitgliederversammlung 4.Juni 2009
Die Grünen Wil Land trafen sich in Flawil zu ihrer jährlichen Mitgliederversammlung. Nach der einstimmigen Wiederwahl der drei Vorstandsmitglieder Thomas Fritsche (Flawil), Markus Scheiwiller (Oberuzwil) und Arnold Schaltegger (Flawil / Präsident), folgte der Bericht des Kassiers und der Revisoren. Die gut gefüllte Kasse verdanken die GRÜNEN der jährlich im Januar durchgeführten Oldies-Disco. Vor allem der ausserordentliche Besucherandrang in den letzten Jahren bewog das „Greenteam“ der Versammlung zu beantragen, das Lokal zu wechseln. Einstimmig beschloss die Versammlung die 15. Auflage der Oldies Disco am 8. Januar 2011 in einem Teil des Lindensaals in Flawil durchzuführen. Damit verbunden wurde bekräftig jeweils einen erheblichen Teil der Disco-Einnahmen an die Organisationen Pro Specie Rara, Greenpeace und die SES (Schweizerische Energiestiftung) weiterzugeben.
Verschiedene Mitglieder berichteten dann davon, wie sie in Gremien der Gemeinden, und des Kantons grüne Standpunkte einbringen konnten (Umweltkommission, Gerichtsbetrieb, Aufsichtskommission Kantonsschule, Ortsplanung).
Die grüne Regionalpartei will sich dieses Jahr besonders dem Thema: „ griffige Energiekonzepte in den Gemeinden“ annehmen. Der „3. Nachtrag im kant. Energiegesetz“ (Okt. 08) basiert auf Anregungen von Mitgliedern der Grünen Wil Land und beinhaltet die Umsetzung der kantonalen Energieinitiative. Darin wird Gemeinden mit über 7000 Einwohnern vorgeschrieben, dass diese nicht nur einen Energierichtplan, sondern ein Energiekonzept zu erstellen haben. Eineinhalb Jahre sind seitdem vergangen. Weder in Uzwil noch in Flawil sind für die Grünen diesbezügliche Anstrengungen erkennbar.
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Die Grünen wollen diesbezüglich Taten sehen und werden konsequent darauf pochen, dass dieses Anliegen dem Gesetz entsprechend behandelt wird. Die Gemeinden werden aufgefordert für die Erstellung eines Energiekonzepts entsprechende Finanzbeträge in die Budgets 2011 aufzunehmen.
Für die Partei:
Parteipräsident GRÜNE Wil-Land
Arnold Schaltegger Waisenhausstrasse 12 9230 Flawil
Öffentliche Firmenbesichtigung vor der HV
„Es ist weder Eis noch sind es Kunststoff-Platten - Es ist SkateRun, das einzige wieder aufbereitbare, synthetische Eisbahn System.“
Mit diesem Slogan vertreibt das kleine innovative Flawiler Unternehmen „Skate Run“ ihr Produkt (Wachsplatten) rund um die Welt. Damit der ansteigenden Nachfrage nachgekommen werden kann, liess sich die Firma von Lehrlingen, verschiedener Berufe, der Uzwiler Firma Bühler eine neue Produktionsmaschine bauen. Diese wurde anfangs des Monats angeliefert und wird demnächst in Betrieb gesetzt.
Geschäfleiter Thomas Speck erklärt in einer öffentlichen Führung die Geschäftsidee und an der Entwicklung beteiligte Lehrlinge erläutern das Vorgehen bei der Entwicklung und die Produktion dieser neuen Anschaffung.
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Im Anschluss daran ziehen die Mitglieder der Grünen Wil – Land für ihre Jahreshauptversammlung in den „Ochsen“ weiter.
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Gigantisches Neophyten-Desaster bahnt sich an
Leserbrief von Markus Scheiwiller, Grüne Wil - Land,
27.08.2008, Wilerzeitung, Uzwil
Nun versamt er wieder, der Chinesische Schmetterlingsflieder (Buddleja davidii) in hunderten von Gärten und öffentlichen Grünflächen. Zum Beispiel im Botsbergschulhaus Flawil, obwohl Behörden versichert haben, keine Schwarze-Listen-Pflanzen angesiedelt zu haben. Die Verantwortung dafür tragen einerseits das Gartenbaugewerbe und die dazugehörende Pflanzenproduktionsindustrie und anderseits Behörden, die Entwicklungen und Veränderungen in der Landschaft nicht beobachten und die entsprechenden Konsequenzen ziehen. Das heisst, ihren ganz klaren politischen Auftrag nicht wahrnehmen.
In Genf überwuchert er schon ganze Auengebiete und in der Innerschweiz ganze Lawinenzüge usw. Wenn unsere Gemeindeverantwortlichen nicht endlich zu handeln beginnen, wird er auch bei uns in wenigen Jahren überall in Wäldern und Hecken im grossen Stil wuchern. Die ersten Exemplare sieht man nun auch in den Wäldern unserer Region. In den Naturschutzgebieten an der Glatt erreichen sie bereits die stattliche Grösse von drei Metern und verstreuen in den nächsten Wochen Hunderttausende von Samen. Umweltkommissionen ohne Kompetenzen (Oberuzwil) nützen halt herzlich wenig. Unsere Behörden sollten im Bereich invasive Neophyten handeln, bevor mit der Freisetzungsverordnung in Jahren vielleicht einmal eine Weisung aus Bern kommt. Denn wir sind verantwortlich für unseren Lebensraum, und wir haben keinen zweiten. Die Lancierung des Chinesischen Schmetterlingsflieders im grossen Stil (in den vergangenen 15 Jahren) kann als die Krönung des gärtnerischen Blödsinns betrachtet werden. Da hat doch die Branche seit Jahrzehnten sämtliche Spontanvegetation komplett unterdrückt und lernt und praktiziert die systematische Totalauswechslung der Flora. Mit dem Verschwinden der standortheimischen Flora sind natürlich auch sehr viele Schmetterlinge verschwunden. Um wieder Schmetterlinge zu fördern, wurde dann kurzerhand der aus dem 20 000 Kilometer entfernten Ökosystem stammende Chinesische Schmetterlingsflieder propagiert und überall verkauft. Seine auffallenden Blüten ziehen halt die Falter an. Aber die Biologie der Schmetterlinge ist einiges komplexer, sodass es nicht so einfache Lösungen gibt, diese wieder zurückzuholen.
Als Futterpflanze für Schmetterlingsraupen ist er bedeutungslos. Er hat den Sprung über den Gartenzaun relativ schnell geschafft und ist immer noch legal im Handel. Obwohl er europaweit in den Wäldern wuchert und grossflächig ganze Auengebiete zerstört.
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Grüne nominierten Markus Graber als Kandidat für den Flawiler Gemeinderat
Flawil. Vergangene Woche luden die Grünen Wil-Land zur Hauptversammlung mit Besichtigung des Rohbaus der Demenzabteilung in das Alters- und Pflegeheim in Flawil ein.
BERNARD MARKS ( Wilerzeitung, Montag, 16. Juni 2008 )
Mit Markus Graber portieren die Grünen Wil-Land keinen Unbekannten. Der überzeugte Naturschützer Graber kandidierte bereits bei der letzten Wahl des Kantonsrats. Jetzt will er es bei der anstehenden Wahl zum Flawiler Gemeinderat erneut wissen. «Wenn im September in Flawil neue Gemeinde- und Schul-Exekutiven gewählt werden, beanspruchen die Grünen aufgrund der Resultate bei den Proporzwahlen einen Sitz in den Exekutiven», heisst es in einer Presseerklärung der Grünen Wil-Land. Dabei setze man bewusst die Prioritäten in den Themen Siedlungsplanung, Energie, Verkehr, Landwirtschaft, Umwelt und Jugend. Der Flawiler Markus Graber bringt für das Amt viel Erfahrung aus Beruf, Familie und seiner Tätigkeit in verschieden Vereinen mit. Die guten Resultate bei verschiedenen Ersatzwahlen und bei den Kantonsratswahlen sprechen für sich und zeigen eine breite Akzeptanz von Graber in der Flawiler Bevölkerung und darüber hinaus in der eigenen Partei.
Besichtigung Demenzstation
Ob weitere Kandidaturen in Räte anderer Gemeinden unterstützt werden, liessen die Grünen bei ihrer Hauptversammlung in Flawil noch offen. Der Regionalvorstand der Grünen wurde indessen von den Mitgliedern beauftragt, diesbezügliche Aktivitäten zu koordinieren und sich mit allfälligen Unterstützungskomitees abzusprechen.
Vor der HV orientierten Stephan Gasser, Leiter Pflege und Betreuung von der Pflegestation, und Urs Huber als Stiftungsratspräsident die Grünen über die Symptome und Betreuungsstrategien von Personen mit Demenz. Diese Informationen halfen sehr dabei, sich bei der folgenden Führung durch den Rohbau im 3. Stock vorzustellen, wie die betriebliche Organisation der neuen Räumlichkeiten funktionieren wird. Neben den Patientenzimmern ist viel Platz für Bewegung und gemeinsame Tätigkeiten vorhanden. Das Engagement der Verantwortlichen für eine optimale Betriebsbefindlichkeit trat immer wieder zutage. «Die Fragen der Besucher wurden sehr kompetent beantwortet. Von viel Achtsamkeit der Heimverwaltung zeugt auch die Material- und Farbwahl bei der Ausstattung der Räume», so Dani Müller von den Grünen.
Mit Idealismus
Nach der Besichtigung führten die Grünen Wil-Land im Sitzungszimmer der Cafeteria ihre Hauptversammlung durch. Der Präsident Arnold Schaltegger blickte in seinem Bericht auf die vergangenen Wahlen und auf die Aktivitäten der regionalen Parteimitglieder zurück. Dazu gehörten verschiedene Standaktionen, zahlreiche thematische Leserbriefe, die 12. Oldies-Disco in Alterswil, die Beteiligung in lokalen und kantonalen Kommissionen und in den Gremien der Partei. In Flawil investierten die Grünen viel Zeit und Herzblut in die Stellungnahmen zur neuen Gemeindereorganisation und zum Siedlungskonzept. Bei den Wahlen habe sich gezeigt, dass «grüne Vorstellungen» immer mehr Akzeptanz fänden. Ein Ziel der Regionalpartei sei es, mehr Personen als Mitglieder zu gewinnen, um eine solide Parteiverankerung in den Gemeinden zu erreichen. Im Vorstand wurden wiedergewählt: Als Präsident Arnold Schaltegger aus Flawil, als Kassier Thomas Fritsche aus Flawil und als Aktuar Markus Scheiwiller aus Wilen bei Niederglatt.
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Wahlkampfvorbereitungen - Ende Januar 08 |
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Jeder Sitz wirkt - zumindest die Stühle sind auch schon bereit |
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Als Gast konnten wir unsere GRÜNE Nationalrätin Yvonne Gilli begrüssen. Gleichzeitig gab sie uns zwei Tage vor den Medien bekannt, dass sie sich als Regierungsratskandidatin für die Erneuerungswahlen, welche ebenfals am 16.März stattfinden, zur Verfügung stellt.
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Fototermin, Kennenlerntag, ThemendiskussionAm 12. Januar trafen sich die KandidatINNen des Wahlkreises Wil, im Kulturlokal Bitzgi in Flawil, zu einem Fototermin (Portraitfotos für die Werbung ) einer inhaltlichen Diskussion und dann auch noch zu lockerem Zusammensitzen und Suppe geniessen. |
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Oldies für die grüne Kasse
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Solidarisch feiern im «Rebstock» Alterschwil mit den Grünen bei guter Stimmung und gerollten Pommes frites
Flawil. Seit vielen Jahren gehört die Oldie-Disco im «Rebstock» einfach zum Jahresbeginn dazu. Viele Stammgäste kamen auch dieses Mal nach Alterschwil und unterstützen damit sogar die diesjährige Kantonsratswahl der Grünen.
Bernard Marks ( Wiler Zeitung, Dienstag, 15. Januar 2008 )
Markus Scheiwiler und Thomas Fritsche hatten am vergangenen Samstag alle Hände voll zu tun, um dem Ansturm an Besuchern gerecht zu werden. Während drinnen die ersten Gäste auf der Tanzfläche abrockten, mussten sie die Kassen so früh wie noch nie schliessen. Schon eine Stunde nach Einlass war die Bude voll. Scheiwiler und Fritsche sind Mitorganisatoren der beliebten Oldie-Disco im Alterschwiler «Rebstock» und langjährige Mitglieder der Grünen Wil-Land. Fritsche ist sogar Gründungsmitglied der Partei – ein waschechter Grüner der ersten Stunde. Sein Kollege Scheiwiler ist bereits seit fünfzehn Jahren dabei. Gemeinsam mit ihren Parteifreunden Dani Müller und Bosco Büeler hatten sie vor vielen Jahren die Idee in die Tat umgesetzt, statt Spenden zu sammeln, einfach eine heisse Party zu veranstalten. Und jeder gab an diesem Samstag gerne etwas – zwölf Franken kostete der Eintritt.
Gelder für den Wahlkampf
«Mit dem auf diese Weise gesammelten Geld können wir an den kommenden Kantonsratswahlen teilnehmen», erklärt Scheiwiler. Bosco Büeler erläutert begeistert: «Das ist doch viel schöner als eine sterile Spendenaktion.» «Siebzig Prozent der Einnahmen gehen in die Parteikasse und dreissig Prozent an Greenpeace sowie andere Hilfsprojekte», erklärt Dani Müller, der gerade noch am DJ-Pult für Stimmung auf der Tanzfläche gesorgt hatte. Die Musik ist zwar alt, doch sie geht an diesem Abend einfach jedem so richtig in die Beine. Sogar die 24-jährige Steffi aus Uzwil ist begeistert. Sie ist bereits das siebte Mal zu Gast in der Oldie-Disco in Alterschwil. Gekommen ist sie diesmal mit acht Kollegen, ihrer Mutter, Schwester, ihrem Freund usw. «Wir haben hier immer richtig Spass», meint Steffi. Viele bekannte Gesichter findet man unter den Gästen. Vor allem Flawiler, die man nicht erwartet hat, sind dabei. Immer heisser wird die Stimmung, so dass zur vollen Stunde die Fenster und Türen des alten Restaurants geöffnet werden müssen. «Wir kommen gerne in den <Rebstock>», sagt Dani Müller. Das Ambiente des Restaurants gehört einfach zur Oldie Disco dazu. «Schliesslich passt die Atmosphäre zur alten Musik», meint Fritsche. Man fühle sich irgendwie in die Zeit der Musik der 70er-Jahre zurückversetzt.
Gerollte Pommes frites
Während sich die alten Dielen des Saals unter den tanzenden Gästen biegen, ist die Wirtin Irene Büsser eifrig in der Küche beschäftigt. Sie bereitet gerade einen riesigen Teller mit gerollten Pommes frites zu. «Eine Spezialität des Hauses», meint der Präsident der Grünen Wil-Land, Arnold Schaltegger, und reicht den Teller weiter zum Probieren. Irene Büsser lehnt derweil im Türrahmen und erzählt von ihrem kaputten Knie, weswegen sie kürzlich einfach umgefallen sei. Schmerzen habe sich aber keine. Jedenfalls hindert sie das kaputte Knie offenbar nicht daran, den ganzen Abend in der Küche zu stehen. Ihr Ehemann Hausi schleppt derweil leere und volle Kisten hin und her.
Wichtiger Anlass
«Für den «Rebstock» in Alterschwil ist die jährliche Oldie-Disco ein wichtiger Anlass», meint Irene Büsser. Dabei komme ein nicht unerheblicher Teil des Jahresumsatzes zustande. Auch ihre Stammgäste haben sich an die einfallende Schar von Oldie-Freunden gewöhnt und sitzen während der lautstarken Songs von AC DC oder Status Quo jassend an den Tischen. Umso mehr freut sich Büsser, dass ihr die Organisatoren der Oldie-Disco die Treue halten. « Schade wäre es, wenn der Anlass an einem anderen Ort stattfinden würde», meint Büsser. Doch wo sollen die Oldie-Fans denn hin, wenn doch alles so gut passt im Alterschwiler Rebstock.
| Jahresprogramm_07-08.pdf |
Leserbrief: Allgemeiner Anzeiger 12. Okt.07
Nur ein einfacher Vergleich
In einer Reportage lese ich über die Sondermülldeponie Kölliken, die heute saniert werden muss. In der Zeit, in der die Deponie gefüllt wurde(70er- und 80er-Jahre), war man im guten Glauben, dass, mit Zudecken und Wiese darüber wachsen lassen, schon nichts passieren wird. Die Kosten für die Sanierung werden auf 445 Mio. Franken veranschlagt, und der zeitliche Aufwand wird bis ins Jahr 2013 dauern. Das bezahlen zur Hauptsache die Steuerzahler der Kantone Aargau und Zürich. Der Betrag ist etwa das siebzigfache dessen, was die Einlagerung der rund 320000 Tonnen Sondermüll gekostet hat.
Als Vergleich …
… und heute glauben die Kernkraftwerkbefürworter immer noch, dass die radioaktiven gebrauchten Brennstäbe in der Erde, pardon im Fels, vergraben werden können. Wird wirklich nichts passieren? Bei der Sondermülldeponie hat es nur etwa 20 Jahre gedauert. Das Uran, das vergraben werden soll, ist nach tausenden von Jahren immer noch radioaktiv, aber «zum Glück» nur noch halb so stark! Neue Kernkraftwerke sind mit Sicherheit der falsche Weg.
Übrigens:Diese Überlegung gilt auch nach den Wahlen noch.
Kurt Rüfli, Auwies 7, Oberuzwil
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Wie Saniert man eine Sonderdeponie
Aktive an den Herbstmärkten Flawil und Uzwil !
An den Herbstmärkten von Flawil ( 22. Sept. 07) und Uzwil ( 28./29. Sept. 07) haben viele Mitglieder und Sympatisanten, der amtierende Nationalrat Urs Bernhardsgrütter und die Ständeratskandidatin Yvonne Gilli für die GRÜNEN einen Infostand betrieben und äusserst fleissig Unterschriften für die Klimainitiative gesammelt.
Es kamen über 460 Unterschriften zusammen.
Besten Dank allen für ihre Mitbeteiligung
![]() Anlässlich der Hauptversammlung der Kreispartei GRÜNE Wil - Land am 16. Juni 2007 im Rest. Bahnhof in Uzwil |



















