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Willkommen bei den Grünen Kanton St. Gallen
Archiv GRÜNE prowil
| Datum | Titel | Autor / Autorin |
|---|---|---|
| 20.6.2011 | Damit Wil nicht verliert. | Guido Wick, Grüne prowil |
| 15.6.2011 | Nein zum Gemeindevereinigungsbeschluss | Vorstand Grüne prowil |
| 2009-10 | Archiv der Jahre 2009/1010 | GRÜNE prowil |
| 2007-08 | Archiv der Jahre 2007/2008 | GRÜNE prowil |
| 2005-06 | Archiv der Jahre 2005/2006 | GRÜNE prowil |
| 2003-04 | Archiv der Jahre 2003/2004 | GRÜNE prowil |
| 2001-02 | Archiv der Jahre 2001/2002, inkl. Diskussion Grünaustrasse | GRÜNE prowil |
| Jahr 2000 | Archiv des Jahres 2000 | GRÜNE prowi |
Überzeugenden Argumente zur Grünaustrasse sind wieder auf der Web-Seite Gruenaustrasse-Nein zu finden.
Mitteilungen der GRÜNEN prowil
Damit Wil nicht verliert
In Wil werden auch ohne Fusion mit Bronschhofen Mehrausgaben unumgänglich sein. Bereits beschlossen sind die Ausgaben für das Bergholz und die Massnahmen zur Bereinigung der strukturellen Defizits des Staatshaushalts ab 2014. Für das Bergholz rechnet Wil mit 5 Steuerprozenten und bei den Lastenverschiebungen des Kantons auf die Gemeinden sind es nochmals 5 Steuerprozente. Diese Mehrausgaben müssen mit Steuererhöhungen oder Einsparungen finanziert werden - beides äusserst schwierige Unterfangen. Jetzt soll nach dem Willen der Wiler Regierungsparteien noch ein Prestigeprojekt, die Fusion mit dem steuerschwachen Bronschhofen dazu kommen (auch das eine Lastenverschiebung vom Kanton auf Wil!). Ist der Startbetrag des Kantons aufgebraucht und stattet man Bronschhofen mit den gleichen Leistungen aus wie Wil, sind weitere massive Steuerfusserhöhungen unumgänglich (der Kanton finanziert keine Leistungsanpassungen!). Dass die Fusionsbefürworter das Thema Steuererhöhung meiden wie der Teufel das Weihwasser versteht sich von selbst. Ihre Argumente beschränken sich auf Worthülsen wie Wil wird grösser, mächtiger oder wir gehören zusammen... Es bleibt ihnen auch nicht viel anderes übrig, denn ihr Hauptargument Wil bringt Geld und Bronschhofen das Land hat sich in Luft aufgelöst. Der Stadtrat musste in einer Interpellationsantwort eingestehen, dass Bronschhofen nicht über mehr Landreserven verfügt als Wil.
Damit Wil nach der Abstimmung zur Fusion nicht mit einem Kater erwacht, empfehle ich ein Nein zur Fusion mit Bronschhofen. So wird der Weg frei für Nachverhandlungen mit der Forderung, dass die Wiler Interessen angemessen berücksichtigt werden.
Guido Wick
Viele Gründe für ein NEIN zum Gemeindevereinigungsbeschluss am 3. Juli
- Wil verliert und nur Bronschhofen profitiert
- Bronschhofen nicht wirklich an Wil sondern nur an deren tiefen Steuerfuss Interesse hat
- Wil nicht die Zeche für frühere (Fehl-)Entscheide in Bronschhofen zahlen soll
- WilerInnen massiv höhere Steuern zahlen werden müssen, um Broschhofen zu entlasten und die Leistungsniveauanpassungen zu finanzieren
- die Aufteilung in zwei Wahlkreise dazu führt, dass Kleinparteien, unabhängige Gruppierungen und Jungparteien künftig nicht mehr im Parlament vertreten sein werden
- Wil mit den Technischen Betrieben der neuen Gemeinde ein millionenschweres Unternehmen einbringt, Bronschhofen ihre Strom- und Wasserkorporationen aber nicht in die TBW eingliedern
- WilerInnen als Kunden der TBW auch nach der Fusion mehr an die Gemeinschaft bezahlen (Gewinnabgaben der TBW an den Stadthaushalt von rund 7 Steuerprozenten)- die jedoch BronschhoferInnen nichts
- Wil Leistungen für Vereine, Kultur, ÖV, Kinderbetreuung usw. kürzen muss, weil zusätzliche Steuererhöhungen keine Mehrheit finden werden
- Bronschhofen viele Wiler Standards nicht übernehmen will
- Wiler Kinder in Bronschhofer Schulen weniger Betreuungsleistungen erhalten
- auch nach der Fusion nur Schülerinnen vom ehemaligen Stadtgebiet Wil am Kathi beschult werden dürfen
- das Kathi - wenn es nach den Behörden geht - nach der Fusion nicht mehr in der heutigen Form existieren wird
- der Konstituierungsrat unfair zusammengesetzt ist: Er besteht nur aus Exekutivmitgliedern, wobei Bronschhofen gleichviel bestimmen kann wie Wil (bei nur 4539 EinwohnerInnen)
- es unsinnig ist, hundertausende Franken für ein neues Wappen auszugeben
- sich Bronschhofen Wil anschliessen sollte, und nicht umgekehrt
- es ein ausgewogenes Verhandlungsergebnis braucht.
Detaillierte Argumente finden Sie hier.
GRÜNE prowil beschliessen NEIN-Parole zur Gemeindevereinigung
Nach einer intensiven Diskussion haben die Mitglieder der GRÜNEN prowil die Nein-Parole zur Vorlage zur Gemeindevereinigung mit Bronschhofen beschlossen. Obwohl die meisten Anwesenden ein Zusammengehen der beiden Gemeinden grundsätzlich befürworteten überwogen die Bedenken, dass die Zeit dazu noch nicht reif sei und zuerst auch seitens Bronschhofen wesentliche Schritte für eine konstruktive Zusammenarbeit getätigt werden müssten. Insbesondere ist absehbar, dass ein Zusammengehen der Gemeinde Wil vor allem die (Alt-)Lasten von Bronschhofen aufbürden würde. Durch den dadurch entstehenden finanziellen Druck würden wichtige Errungenschaften z.B. im Bereich öffentlicher Verkehr und Tagesstrukturen in Gefahr geraten. (s. auch Beitrag auf INFOWILPLUS zur Hauptversammlung).
Vorstand GRÜNE prowil
