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Willkommen bei den Grünen Kanton St. Gallen
Mit einem ganz besonderen Anlass starteten gestern die Rheintaler Grünen ins neue Jahr
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<FONT size=5><FONT color="#333333"><FONT face="Georgia">Wünsche übers Wasser verteilt </FONT></FONT></FONT>
Rheintal. Stimmungsvoll könnte man die gestrige Neujahrsbegrüssung der Grünen des Rheintals bezeichnen. Nach einem Fussmarsch wurden Flusskerzen in den Rhein gelassen. Damit verbunden waren Gedanken und gute Wünsche.
Bei Temperaturen um die Null-gradgrenze waren gestern Abend nach einer gemütlichen Busfahrt von Heerbrugg nach Diepoldsau eine Gruppe Mitglieder der Rheintaler Grünen bereit für einen längeren Fussmarsch. Beim «Schiffli» hiess es aussteigen und sich dick einmummen. Gut gelaunt marschierte die Schar dem Hochwasserdamm entlang zur oberen Rheinbrücke. Dort suchte man ein geeignetes Plätzchen, um gut an den Rhein zu kommen. Präsident René Sieber richtete einige Gedanken zum neuen Jahr an die Anwesenden. Auf der Rheinbrücke suchten alle einem Moment die Stille. So in der kurzen Meditation kam einem schon der Gedanke, dass der Rhein ein Kraftspender ist.
<B><FONT color="#333333">Schwimmende Wünsche</FONT></B>
Das Dunkel wurde bald von den Kerzen erhellt, die in den bereitgelegten Rindenschiffli angezündet wurden. Alle Anwesenden liessen ein solches Schiffli nun in den Rhein hineingleiten. «Dieses Ritual soll mit lauter guten Wünschen begleitet werden», sagte Antonia Federer, die diese Neujahrsbegrüssung organisiert hatte. «Es sind persönliche Wünsche für das kommende Jahr von jedem einzelnen.» Die Wünsche sollen auch an die angrenzenden Regionen verteilt werden. «Die schwimmenden Lichter sind ein Symbol dafür, dass Wünsche weitergegeben werden sollen und dass sie keine Grenzen kennen», erläuterte Antonia Federer. Man blickte noch einige Momente den flussabwärts schwimmenden Lichtern nach, machte sich einige Gedanken, um sich dann wieder auf den Rückweg zu machen.
<B><FONT color="#333333">Anstossen in der Natur</FONT></B>
Nach dem Rückmarsch hatten dann alle etwas Wärmendes und Stärkendes verdient. Und welcher Ort ist für Menschen, die sich für die Belange der Natur einsetzen und politisch engagieren, idealer als der Ornithologenstadel im Naturschutzgebiet Moosanger? Im warmen Stübli genoss man gerne noch die Geselligkeit.



