Ökologisch konsequent, sozial engagiert, global solidarisch

Willkommen bei den Grünen Kanton St. Gallen

Grenzüberschreitende Zusammenarbeit



Arbeitsgespräch zum Thema öffentlicher, grenzüberschreitender Verkehr

Bereits zum dritten mal, trafen sich grüne Politikerinnen und Politiker aus der Schweiz und aus Österreich. Kaum 20 Kilometer ab der Grenze wird gleiche, oder zumindest ähnliche Politik gemacht, wie in St.Gallen. Dies ist nicht weiter verwunderlich. Die Geschichte zeigt, dass wir in der Vergangenheit, hüben wie drüben vom Rhein, mit den gleichen Problemen zu tun hatten. Auch heute noch, darf und kann bei talüberschreitenden Sachthemen, keine Trennlinie in der Mitte des Grenzflusses gezogen werden.

Gentechnologie, Atomkraft, Umweltgifte, wie Feinstaub, etc. beschäftigen die Bevölkerung ebenso stark,wie ein nötiger und sinnvoller  Ausbau des öffentlichen Vekehres. Die landeseigenen Verkehrsnetze sind zum Teil so geführt, dass sie sich bis auf wenige hundert Meter berühren. So zum Beispiel im Bereich der Gemeinde Lustenau.

Nebst allgemeinem Erfahrungs- und Informationsaustausch wird das Treffen auch dazu benutzt, gemeinsam an möglichen Lösungen der genannten Themen zu erarbeiten. Zentrales Anliegen sind im Moment neue, grenzüberschreitende Anbindungen an die beiden Bus- und Bahnnetze.

Ebenfalls stehen die Vorarberger Grünen einer Konzessionierung des Flugfeldes Altenrhein sehr kritisch gegenüber. Die Abgeordneten (KantosräteInnen) haben desshalb einen Erklärung im Landtag abgegeben, die die Regierung auffordert, eine Konzessionierung abzulehnen. Dies ist möglich, da dem Land Vorarlberg, mittels Staatsvertag, Mitspracherecht eingeräumt wird.

An der letzten gemeinsamen Sitzung, wurden eine Fachgruppen gebildet, die  sich weiteren Busanbindungen ans österreichische Netz, zwischen St. Margrethen und Buchs widmet. Zudem wird ein möglicher Bahnanschluss ab St.Margrethen verfolgt, die die Schienenbenutzer über Lustenau, Dornbirn bis nach Feldkirch bringen soll. Und natürlich zurück.

Ein weiteres Treffen ist im Frühling 2006 geplant. Wir informieren weiter. RS

Projekt Gemeinde Heerbrugg

Positionspapier G5 der Grünen Rheintal

Wenn Stadt, dann eine Energiestadt

Die Grünen Rheintal sehen im Zusammenschluss der fünf Gemeinden eine Chance zur Realisierung einer Energiestadt. Dies, nebst weiteren Chancen, die den Lebensraum der Rheintalerinnen und  Rheintaler qualitativ noch verbessern könnten.

Die Grünen verstehen ihr Positionspapier als Ansatz, dem Projekt Gemeinde Heerbrugg, andere Anreize zu verleihen. Ein Zusammenschluss der fünf Gemeinden macht nach Meinung der Grünen Rheintal dann Sinn, wenn die zukünftige Stadt Mittelrheintal sich hin zur Energiestadt entwickelt. Was bedeutet dies?  Eine Energiestadt bezieht mindestens die Hälfte ihrer Energie aus erneuerbarer Energie. Dies kann Energie aus Wasser, Holz oder Sonne sein. Bereits bestehende Stadtmodelle (z.B. Altstätten) beweisen, dass dies möglich ist und auch gewünscht wird. Die Vorteile: Bessere Luft und intaktere Umwelt, weniger Abhängigkeit von den Ölnationen (nicht erneuerbare Energie) und damit kalkulierbarere Preise. Siehe auch unter www.energiestadt.ch.

Für den modernen Menschen

Die Grünen Rheintal sehen in einer Energiestadt das Zukunftsmodell einer modernen, umweltbewussten Gemeinschaft mit hoher Lebensqualität. Nebst den bekannten Vorteilen für die Umwelt bringt ein konsequentes Energiemanagement auch Nachhaltigkeit in Fragen des Verkehrs. Alle, vom Kind bis zum Rentner, werden mobiler dank besserer Abstimmung des Individual- mit dem öffentlichen Verkehr. Bus- und Velonetze sollen ausgebaut werden. Die Vision der Grünen zielt dahingehend, dass der Gesamtverkehr so zu einem Gesamtsystem zusammengeführt wird, dass insgesamt weniger Energie verbraucht wird und damit auch mehr Sicherheit bietet. Weiter fordern die Grünen Rheintal die Schaffung einer Stelle eines Energie- und Umweltberaters.

Lebensqualität für Mensch und Tier

Für die Grünen Rheintal bedeutet Lebensqualität, in einer intakten und selbst mitgestalteten Umwelt zu leben. Die Natur hat gleiche Rechte wie der Mensch, was letztlich uns Menschen wieder zugute kommt. Ein Leben mit- und nebeneinander bedeutet qualitatives Leben auch für unsere Nachkommen. Ihre Existenzgrundlage ist dann nachhaltig gesichert, wenn das nötige Wachstum umweltgerecht, innovativ und sozial verträglich gestaltet wird. In Bezug auf eine zukünftige Stadt könnte dies heissen: Schaffung einer Anlaufstelle für Ausländer, die sich integrieren will, Schaffung eines Kulturpreises zur Förderung einheimischer Kunst und Schaffung von weiteren Naherholungszonen und Wohnstrassen. Weitere Infos unter www. gruene-sg.ch/regionen

PoPa_G5.pdf

 

Vorstand Grüne Rheintal   

 

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