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Grüne Anliegen im Aufwind
![]() Diskussionen rund um Natur und Umwelt beim Besuch des Naturschutzgebietes Höchstern. |
Hauptversammlung der Grünen Rheintaler
Balgach. An der kürzlich durchgeführten Hauptversammlung der Grünen Rheintaler wurde Rückschau gehalten auf ein Jahr, das von zahlreichen Aktivitäten geprägt war. Im Mittelpunkt standen die Kantonsratswahlen.
Die Rheintaler Grünen nehmen klar Stellung zu kantonalen und kommunalen Fragen. Eine Aktion stiess über das Rheintal hinaus auf grosses Echo, als nämlich symbolisch das Projekt «AKW Rüthi» in eine Schublade gesteckt und diese vernagelt wurde. Zu reden gab auch der Schwingkampf, zu dem die Grünen die SVP herausgefordert hatte. Auf der Matte wie auch in der politischen Diskussion blieben sich die Kontrahenten nichts schuldig.
Landschafts-Initiative
Es wurde zu verschiedenen Anlässen eingeladen. Im Mittelpunkt standen die Aktionen für die Landschafts-Initiative und für die Stopp-Offroader-Initiative. Dass grüne Anliegen mehrheitsfähig geworden sind, zeige sich auch darin, dass einem immer grösseren Teil der Bevölkerung die Umweltanliegen wichtig werden, betonte René Sieber. Die Werte, die im Zentrum des grünen Engagementes stehen – Umwelt, Nachhaltigkeit, Solidarität, soziale Sicherheit, Gesundheit und Lebensqualität – erhalten quer durch alle Bevölkerungsschichten einen immer grösseren Stellenwert.
Über die Grenze
«Gerade im Rheintal ist es wichtig, dass man grenzüberschreitend denkt und handelt», betonte René Sieber in seinen Ausführungen. Vieles verbindet uns mit den Vorarlbergern. Wir leben in einem Tal und doch gibt es zu wenig Kontakte. Oft weiss die eine Seite nicht, was die andere tut. Wenn wir auf allen Ebenen vermehrt den Dialog suchen, ist das für das gesamte Alpenrheintal eine grosse Chance», wurde anlässlich der Hauptversammlung erklärt.
Für die Grünen ist dies nicht einfach ein Lippenbekenntnis, sondern ein konkretes Ziel. Aus diesem Grund wird der Kontakt zu den Grünen in Vorarlberg rege gepflegt.
Immer mehr Junge
Im Mittelpunkt der Aktivitäten standen die Wahlen. Auf der Nationalratsliste machten zwei Junge Grüne aus dem Rheintal sowie eine Rheintaler Kandidatin auf der offiziellen Liste mit. Gut vertreten waren die Jungen auch auf der Kantonsratsliste. Trotz Verkleinerung des Parlamentes ist es gelungen, den grünen Sitz zu halten. Nicht nur auf der Liste, sondern bei allen Aktivitäten könne man feststellen, dass bei den Grünen der Anteil der Jungen immer grösser werde, betonte René Sieber.
Neu im Vorstand
Das wird auch dadurch unterstrichen, dass neu nun mit Ismael Albertin (Marbach) ein weiterer Vertreter der Jungen Grünen in den Vorstand gewählt wurde. Ebenfalls neu gewählt wurde Alexandra Riethmüller-Bless (Widnau).
Dem Vorstand der Grünen Rheintaler gehören weiter an: Präsident René Sieber (Widnau), Antonia Federer-Aepli (Berneck), Gabriel Köppel (Widnau), Ulrike Böse Weber (Altstätten) sowie Meinrad Gschwend (Altstätten). Die Wahlen hätten ein Loch in die Kasse gerissen, führte der Präsident aus. Nun müsse es darum gehen, das vorhandene Minus möglichst rasch auszugleichen. Er gab auch seiner Hoffnung Ausdruck, dass noch die eine oder andere Spende eingehen werde.
Auch in den Gemeinden
Dies ist umso wichtiger, als die Kommunalwahlen vor der Türe stehen. Die Grünen beabsichtigen, in mehreren Gemeinden Kandidatinnen und Kandidaten aufzustellen. Dies sowohl für die Gremien der politischen wie auch der Schulgemeinden.
Im Anschluss an die Hauptversammlung wurde unter der Führung von Thomas Oesch das Naturschutz-Gebiet Höchstern, Balgach, besucht. (pd)

